Verschoben!

Neues Datum:
4.-5.11.2020

Die 22. Fortbildungstagung wurde auf den 4.-5. November 2020 verschoben.
Das aktuelle Programm wird fortlaufend angepasst.

Kurzbeschriebe: Hauptreferate

Hauptreferat 1 Achtung, fertig, los (überförderte Kinder)

Mittwoch, 4. November 2020 – 12:00-13:00

Margrit Stamm, Aarau / Pius Bürki, Baar

Das Referat thematisiert das in unserer Gesellschaft relativ neue Phänomen überförderter Kinder. Gemeint ist damit die empirisch vielfach belegte Tatsache, dass viele Kinder mehr leisten müssen, als sie eigentlich aufgrund ihrer intellektuellen Fähigkeiten im Stande wären. Auf der Basis unserer Längsschnittstudien thematisiere ich die Hintergründe dieses Phänomens und zeige gleichzeitig auf, dass es falsch wäre, ausschliesslich die Eltern als alleinige Ursachen dieser Entwicklung zu bezeichnen. Überförderung ist das Ergebnis eines bildungspolitischen Problems, an dem aber auch die Medizin einen Anteil hat.

Hauptreferat 2 Adagio ma non troppo

Mittwoch, 4. November 2020 – 14:45-15:45

Christoph Scharf, Zürich / Regula Capaul, Zürich

Der Puls bestimmt unser Leben. Herzrhythmusstörungen können am besten diagnostiziert werden, wenn man die Grundprinzipien der Erregungsleitung im Herzen kennt. Dies wird anhand praktischer Fälle aus dem Alltag illustriert (deductive reasoning). Die aktuellen enormen Fortschritte in der Behandlung von Herzrhythmusstörungen werden erklärt und mithilfe konkreter Patientenbeispiele illustriert.

Hauptreferat 3 Beim Altern bremsen

Donnerstag, 5. November 2020 – 08:30-09:30

Cornel Sieber, Winterthur / Cristina Mitrache, Basel

Normales Altern existiert. Die meisten physiologischen Prozesse verlaufen hierbei verlangsamt. Dies kann auch überproportional vorkommen und führt dann zu Krankheiten. Die Regeneration verläuft verlangsamt oder aber auch überschiessend (Inflammaging). Im psychischen Bereich hilft es, die Dinge mehr ralentiert anzugehen. „Carpe diem“ - gerade im Alter ein gutes Lebens- respektive „Tagesziel“.

Hauptreferat 4 Schnelle und langsame Harnblase: Brechen Sie das Tabu!

Donnerstag, 5. November 2020 – 14:15-15:15

Thomas M. Kessler, Zürich / Stefan Zinnenlauf, Zürich

Millionen von Menschen leiden an Harnblasenfunktions-Störungen. Diese sind nicht unmittelbar lebensbedrohlich, bedeuten aber meist eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität. Viele Betroffene schämen sich und fühlen sich mit dem Problem alleingelassen. Doch das muss nicht sein. Brechen Sie das Tabu! Die zu schnelle und zu langsame Harnblase ist kein unvermeidbares Schicksal. Es kann auf vielfache Weise geholfen werden!