Seminarreihe A

 

A1: Die bittere Wahrheit – Herausforderungen beim Überbringen von schlechten Nachrichten°

Donnerstag, 21. Juni 2018, 10:30 – 11:30

Sabina Hunziker, Basel / Alexander Minzer, Rothrist

Mit dem Überbringen von schlechten Nachrichten werden lebensverändernde Themen angesprochen. Eine schlechte Nachricht, z.B. eine unheilbare Krankheit, hat einen enormen Einfluss auf die Lebensqualität eines Patienten und ändert dessen Lebensperspektive auf einmal. Gute Kommunikation ist hier besonders wichtig. In diesem Referat werden entsprechende spezifische Kommunikationstechniken vorgestellt.

A2: «Süsse Versuchung»: personalisierte Medizin in der Onkologie

Donnerstag, 21. Juni 2018, 10:30 – 11:30

Christian Britschgi, Zürich / Stefan Zinnenlauf, Zürich

Die rasante Weiterentwicklung molekularer Analysetechniken erlaubt es uns heute Tumor-Genome komplett zu sequenzieren. Dadurch wurden Mutationen identifiziert, welche Achillesfersen der Krebszelle darstellen und durch personalisierte Therapie-Ansätze angegriffen werden können. Wir werden anhand von Beispielen die Möglichkeiten, insbesondere aber auch die Grenzen dieser Technologien diskutieren.

A3: Erhöhte Leberwerte

Donnerstag, 21. Juni 2018, 10:30 – 11:30

Beat Müllhaupt, Zürich / Monika Reber Feissli, Langnau i.E.

Erhöhte Leberwerte sind ein alltägliches Problem in der Hausarztpraxis und stellen immer wieder eine diagnostische Herausforderung dar. Anhand von Fallbeispielen diskutieren wir ihre Differentialdiagnose und erarbeiten ein rationales Abklärungsschema. Die prognostische Bedeutung erhöhter Leberwerte wird genauso besprochen, wie die verschiedenen modernen Therapiekonzepte.

A4: Wege aus der Bitterkeit (Neurologische Rehabilitation)

Donnerstag, 21. Juni 2018, 10:30 – 11:30

Thierry Ettlin, Rheinfelden / Martin Conzelmann, Bettingen/BS

Neurologische Rehabilitation nach Schlaganfall führt zu einer Verlängerung der Lebenserwartung, zu mehr Unabhängigkeit und einer höheren Rückkehrrate in die häusliche Umgebung. Der fachärztliche Inhalt der Rehabilitation ist die medizinische Prognostik und Zielsetzung des Erreichbaren. Dem Drama eines neurologischen Ereignisses folgen die Phasen nach Kübler-Ross. Sie zu überbrücken ist die höchste Herausforderung der neurologischen Rehabilitation.

A5: Optimale Blutdruckeinstellung: bitterer Anstieg – süsser Abfall

Donnerstag, 21. Juni 2018, 10:30 – 11:30

Paolo M. Suter, Zürich / Regula Capaul, Zürich

In Anbetracht der vielen Hypertonie-Fortbildungen sollten unsere Patienten eigentlich alle schon längst normoton sein. Die Einstellung des Blutdrucks und der kardiovaskulären Risikofaktoren sind kein «Sprint» sondern vielmehr ein «Marathon». Im Workshop werden Strategien & Tipps zur erfolgreichen Absolvierung dieses Marathons sozusagen «aus der Praxis für die Praxis» angesprochen und erörtert.

A6: «Süsse Kinder» – Ernährung in den ersten 1000 Tagen

Donnerstag, 21. Juni 2018, 10:30 – 11:30

Johannes Spalinger, Luzern / Cora Moser-Bucher, Basel

Die Ernährung während der ersten Lebensphase hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit des Kindes im späteren Leben. Das Seminar soll die Ernährungsempfehlungen für die ersten 1000 Tage vermitteln mit Angaben zum Stillen, zum besten Zeitpunkt der Beikosteinführung, aber auch Informationen zum aktuellen Stand der Allergieprävention - und Zusammenhänge zwischen der frühen Ernährung und Adipositas beleuchten.

A7: Bittere Pillen – unangemessene Medikation

Donnerstag, 21. Juni 2018, 10:30 – 11:30

Oliver Senn, Zürich / Stefan Neuner-Jehle, Zug

Polypharmazie ist eine Herausforderung für Arzt und Patient. Die individualisierte hausärztliche Medikamentenbewertung spielt eine wichtige Rolle zur Verhinderung potentieller Nebenwirkungen bei älteren, multimorbiden Patienten. Basierend auf aktuellen Forschungsresultaten werden Strategien und Hilfsmittel diskutiert mit dem Ziel, unangemessene Medikamente zu erkennen und erfolgreich zu stoppen.

A8: Die bittere Wirklichkeit – wie geht man mit elektronischen Daten um?

Donnerstag, 21. Juni 2018, 10:30 – 11:30

Peter E. Fischer, Rotkreuz / Pius Bürki, Baar

Die bittere Wirklichkeit: Angriffe aus dem Internet nehmen ständig zu und das Gesundheitswesen ist zum Ziel Nummer 1 geworden. Die Gründe sind hohe Sensitivität der Daten und anfällige Systeme. Die bittere Pille: wie angeblich nur bittere Medizin hilft, so ist Informationssicherheit und Datenschutz mit Aufwand und Kosten verbunden. Sie erhalten praktische Tipps zur Selbsthilfe.

 

°Akkreditierung durch die Schweizerische Akademie für Psychosomatische und Psychosoziale Medizin