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Seminarreihe C

 

C1: Shared decision making°

Friday, 23. June 2017, 15:45 – 16:45

Wolf Langewitz, Basel / Franziska Zogg, Zug

Das Konzept wird vorgestellt und mit Informed Consent und Simple Consent verglichen. Voraussetzungen für SDM werden diskutiert, die Evidenz hinter dem Konzept präsentiert. Grundlagen persönlicher Entscheidungen werden zwischen Bauch und Kopf oder Intuition versus Analyse lokalisiert, die jeweiligen Vor- und Nachteile erarbeitet. Literatur: Dijksterhuis wet al.; Psychological Science 2009; 20:1381

C2: Dick und dünn – Ernährung im Alter

Friday, 23. June 2017, 15:45 – 16:45

Laurent C. Dukas, Basel / Regula Capaul, Zürich

Die Zunahme an chronischen Erkrankungen, Polymedikation, Veränderungen des Körpers (Darm, Leber, Nieren) im Alter erhöhen das Risiko für eine Mangel-/Fehlernährung und erfordern eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten. Diese zu ändern ist schwierig und wird mit dem Altern nicht leichter, da Essen zu Lebensqualität und Lebensgenuss beiträgt. Altersbedingte Ernährungsprobleme und Lösungen werden hier erläutert.

C3: Dicke Gefässe – Atherosklerose und Dyslipidämie: wann soll man behandeln?

Friday, 23. June 2017, 15:45 – 16:45

Nicolas Rodondi, Bern / Jacqueline Revaz, Dotzigen

Tagtäglich werden die Hausärzte mit der Frage der Notwendigkeit einer medikamentösen Behandlung konfrontiert. Im Gegenteil der 2. Prävention sind die Indikationen für Statine in der 1. Prävention sehr umstritten. Die sekundären und familiären Dyslipidämien und die Abschätzung des kardiovaskulären Risikos abhängig von Scores oder Ultraschall für Atherosklerose werden diskutiert.

C4: Dicke Gelenke

Friday, 23. June 2017, 15:45 – 16:45

Pius Brühlmann, Zürich / Elisabeth Bandi-Ott, Zürich

Hinter einem oder mehreren geschwollenen Gelenken steht eine breite Differenzialdiagnose. Neben der Anamnese und der klinischen Untersuchung führt der zielgerichtete Einsatz von Abklärungen zur korrekten Diagnose. Anhand von Fällen aus der Praxis wird das sinnvolle Vorgehen bei der Abklärung von Gelenkschwellungen präsentiert.

C5: Dicker Hals

Friday, 23. June 2017, 15:45 – 16:45

Dominik Hinder, Luzern  / Thomas Zogg, Zug

Anhand praktischer Beispiele werden die häufigen und seltenen Differenzialdiagnosen aus dem Alltag der HNO-Klinik des Luzerner Kantonsspitals präsentiert. Dabei soll die Perspektive des Grundversorgers und des Spezialisten gegenübergestellt und hinterfragt werden. Diskutiert werden Notwendigkeit und Zeitpunkt der Zuweisung, sinnvolle und adäquate Diagnostik sowie Nachbetreuung der Patienten.

C6: Dünne Luft (Höhenmedizin)

Friday, 23. June 2017, 15:45 – 16:45

Silvia Ulrich, Zürich / Adelheid Hettich, Ebnat-Kappel

Immer mehr Menschen reisen in der Freizeit oder aus beruflichen Gründen in die Berge und gelangen mit Fragen bezüglich möglicher Gefahren an die Hausärztin. In interaktiven Fallbeispielen wird dieses Referat die wichtigsten physiologischen Veränderungen und Krankheiten bei Höhenaufenthalten erläutern und deren Prävention und Therapie aufzeigen.

C7: Von dicken Akten zu dünnen Laptops

Friday, 23. June 2017, 15:45 – 16:45

Heinz Bhend, Aarburg / Pius Bürki, Baar

Oder «Smarte eKG – smarte IT-Infrastruktur - was bedeutet das?» – Die heutigen elektronischen Praxissysteme orientieren sich noch immer an der papierbasierten Dokumentation. Um das Potential der elektronischen Dokumentation nutzen zu können, braucht es eine optimierte elektronische Krankengeschichte und ebenfalls optimierte IT-Infrastruktur. Wie diese aussehen könnte, wird skizziert und diskutiert.

 

°Akkreditierung durch die Schweizerische Akademie für Psychosomatische und Psychosoziale Medizin