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Seminarreihe A

 

A1: Nutzen-Risiko-Abwägung mit dem Patienten

Thursday, 22. June 2017, 10:30 – 11:30

Stefan Neuner-Jehle, Zug / Franziska Zogg, Zug

Wenn die Luft dünn wird zwischen Nutzen und Risiko, dann müssen wir durch dick und dünn mit dem Patienten. Die möglichst verständliche Information über Nutzen und Risiko ist die Basis, um dennoch zu guten Lösungen zu finden. Wie machen wir das, was erwarten die Patienten, und was bewirken wir damit? Wie geht es nach dieser Basis weiter? Wir diskutieren anhand von Fallbeispielen.

A2: Von dick zu dünn – Therapie des «Metabolischen Syndroms»

Thursday, 22. June 2017, 10:00 – 11:00

Martin Sykora, Stans / Regula Capaul, Zürich

Die chirurgische Therapie von Übergewicht sieht den Erfolg nicht alleine in der Reduktion von Gewicht. Das Referat zeigt die genetischen und hormonellen Zusammenhänge auf, welche zu Adipositas und den Begleiterkrankungen führen. Somit ergeben sich effektivere Wege in der Therapie z.B. des Diabetes mellitus Typ II, der Infertilität und Inzidenz an Karzinomen u.v.a.

A3: Das dicke und dünne Herz – Herzinsuffizienz

Thursday, 22. June 2017, 10:30 – 11:30

Reto Berli, Zollikerberg / Stefan Zinnenlauf, Zürich

Chronische Herzinsuffizienz ist eine Krankheit mit hoher Prävalenz im Alter und ohne adäquate Therapie von ähnlich schlechter Prognose wie eine Tumorerkrankung. Medikamente und Geräte konnten eine Verbesserung des Outcomes und der Beschwerden bewirken. Anhand klinischer Fälle erläutern wir den sinnvollen Einsatz moderner Therapien und zeigen die Schnittstellen zwischen Kardiologe und Hausarzt.

A4: Leberzirrhose

Thursday, 22. June 2017, 10:30 – 11:30

Beat Helbling, Zürich / Marco Zoller, Zürich

Die Zirrhose ist keine Blickdiagnose. Wie und wozu soll die Zirrhose früh entdeckt werden? Alkohol? Ja, aber Hepatitis B, C, Hämochromatose trotzdem suchen und therapieren! Arterielle Hypertonie, Schmerz -, Sedativa - und Statin-Therapie bei Patienten mit Zirrhose? Suche nach Hepatozellulärem Karzinom, Ösophagusvarizen? Das bakterielle Infektionsrisiko, das Risiko chirurgischer Eingriffe?

A5: Haut und Allergien

Thursday, 22. June 2017, 10:30 – 11:30

Peter Schmid-Grendelmeier, Zürich / Pius Bürki, Baar

Ob Ekzeme, Urtikaria oder Arzneimittelexantheme – Hautsymptome bei Allergien sind häufig. In diesem Workshop möchten wir anhand von Fällen und praktischen Tipps mit Ihnen ein sinnvolles Vorgehen dabei besprechen. Ziel ist, schon aufgrund von Anamnese und Klinik harmlose Hautveränderungen von heiklen Situationen (Anaphylaxie oder blasenbildenden Manifestationen) unterscheiden zu können.

A6: Dickes und dünnes Haar

Thursday, 22. June 2017, 10:30 – 11:30

WenChieh Chen, Zürich / Donato Tronnolone, Rothrist

Hierbei werden die wichtigsten Formen der diffusen Alopezie sowie der Hypertrichose in verschiedenen Altersgruppen bezüglich der Ätiopathogenese, klinischen Manifestationen und Therapiemöglichkeiten vorgestellt. Im Vordergrund stehen Alopecia androgenetica, akutes versus chronisches Telogeneffluvium, Alopecia areata diffusa, Hirsutismus und medikamentenbedingte Haarwachstumsstörungen.

A7: Dickköpfig und dünnhäutig°

Thursday, 22. June 2017, 10:30 – 11:30

Andreas Wepfer, Winterthur / Miriam Weissbach, Mühleberg

Mit psychisch belasteten Jugendlichen gestaltet sich das ärztliche Gespräch zuweilen besonders schwierig, stehen sie doch mit ihren Sorgen mitten im Umbruch zwischen familiärer Tradition und Erwachsenenidentität. Damit ein therapeutischer Prozess dennoch in Gang kommen kann, muss mit dieser oft wenig zugänglichen Klientel (und ihren Angehörigen) ein vertrauensbasierter Kontakt gefunden werden.

A8: Dünner Cortex (Urteilsfähigkeit)

Thursday, 22. June 2017, 10:30 – 11:30

Martina Hafner, Basel / Martin Conzelmann, Basel

Die Urteilsfähigkeit bei älteren Menschen mit Hirnleistungsstörungen: Anhand von Fallbespielen wollen wir versuchen, dieses komplexe Thema zu beleuchten. Sei dies in Bezug auf medizinische Aspekte, wie z. B. diagnostische und therapeutische Massnahmen (Wie begleiten oder beraten wir Menschen mit Hirnleistungsstörungen durch den Dschungel der apparativen Medizin?) oder in Bezug auf weitere Beispiele aus dem Alltag (Ist es möglich ein Testament mit der Diagnose Demenz zu erstellen?).

 

°Akkreditierung durch die Schweizerische Akademie für Psychosomatische und Psychosoziale Medizin